Technik: Standardkiel vs Kurz- oder Flügelkiel

Hallo an alle Blog-Follower oder -Besucher…

ich habe heute über die Kontaktmail eine interessante Frage gestellt bekommen – ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Kielformen eines Herstellers tatsächlich spürbar?

Erstmal die Bitte an alle Bavaria „Lagoon“ oder „Caribic“ Besitzer – hier insbesondere die der 390er Modelle – könnt Ihr bitte Eure Erfahrungen wiedergeben wenn Ihr die Kurzkielvariante besitzt?

Flachkiel

Quelle Internet

Der Kurz- oder Flügelkiel wurde seinerzeit mit 1,55m Tiefgang angeboten. Die Vorteile des geringeren Tiefgangs liegen auf der Hand, die Flügel sollen dazu dienen u.a. bei Lage noch etwas tiefer zu reichen.

Aber funktioniert das? Die Variante mit Normalkiel segelt – das weiß ich von meiner Nessaja – außerordentlich gut. Welche Erfahrungsberichte gibt es zu den Flügelkielvarianten???

Im Vergleich hierzu noch ein Bild des Standardkiels meiner Nessaja…

Standardkiel

…dieser war mit 1,80m Tiefgang konstruiert, was für ein Schiff dieser Größe und diesen Gewichtes als normal bewertet werden darf.

Natürlich sind jederzeit auch Erfahrungswerte anderer Segler willkommen – gerne auch Meinungen zu Hub-, Schwenk-, Twin- und irgendwie gearteten Race-Kielflossen – das Hauptthema sollten aber die verschiedenen Kiele der Fahrtenyachten sein.

Antworten gerne über die Kommentar-Funktion oder per Mail – ich veröffentliche dann gerne…

Danke und viele Grüße vom Skipper

Was fällt Euch zu „Faule Haut“ ein???

Stimmt doch, oder?

Die Gedanken schießen einen in den Kopf, das ein oder andere Wortspiel liegt auf der Zunge, zuallererst wohl alles rund um „…auf der faulen Haut liegen…“

So oder ähnlich hat ein Bekannter von mir wohl gedacht, als er vor vielen Jahren schon sein Schiff „Faule Haut“ nannte.

Ich habe Ingo Patalla 2011 bei der praktischen Prüfung zu SSS Schein auf der TARU kennen gelernt, fleißige Blog-Leser werden sich an das Bild erinnern…

Bild (10)

Ihr seht Ingo hier vorne links stehend…

Wir haben uns danach aus den Augen verloren, bis uns das „Mittelmeer Skipper Forum“ wirklich zufällig wieder voneinander hören ließ. Die Seglerszene ist irgendwie eben wirklich klein!

Ich wurde auf Ingos Webseite www.faule-haut.de aufmerksam und habe dort erfahren, dass er sich sowohl eine neue „Faule Haut“ zugelegt hatte – eine Beneteau Oceanis 393, ein Schiff welches auch ich während eines Charterurlaubes kennen und mögen lernen durfte, als auch, dass er sich auf die lange Reise um die Welt wagen wollte…

Eine Weltumsegelung weitgehend entlang der Barfußroute stand auf seinem Plan.

Heute Morgen habe ich die Nachricht erhalten, dass Ingo diese Runde auf St. Lucia vollendet hat! Ingo, ich gratuliere Dir und Deinem tollen Schiff von ganzem Herzen!

Unbenanntm

Wem es also jetzt während der kalten Zeit langweilig ist, wer etwas Geschmack für die kommende Segelsaison holen will, ist auf Ingos Webseite genau richtig!

Ich habe die Reise während der letzten mehr als zwei Jahre auf der Webseite und auf Facebook mitverfolgt und habe an den Abenteuern teilhaben dürfen, dafür meinen Dank! Ich habe mich oft an die Geschichten aus dem Jahr 2011 zurückerinnert – Ingo, Du hast mächtig vorgelegt!

Unbenannt

Ich wünsche der „Faulen Haut“ und Skipper Ingo Patalla eine gute Weiterfahrt und Heimkehr in den spanischen Heimathafen – es wäre mir eine Freude wir würden uns einmal wieder Treffen…

Liebe Grüße von der „Nessaja“ Crew!

Ja ist den scho´ wieder „boot“???

…so oder ähnlich pflegte unser „Kaiser“ (der Beckenbauer) kurz vor der Weihnachtszeit zu fragen.

Auch wir waren verwundert, kam der Start der Messesaison doch unglaublich schnell näher!

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Wie immer war die größte Bootsmesse der Welt, die „boot“ in Düsseldorf, für uns als der Startschuss in die neue Segelsaison geplant. Die Karten waren online bestellt, das Hotel gebucht.

So haben wir uns am Freitag nach dem Job auf den doch relativ langen Weg vom beschaulichen Bayern in die Metropole am Rhein gemacht…

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Nun, um ehrlich zu sein führte uns der erste Weg nicht direkt an die Aorta der Nordrhein-Westfälischen Hochburg, sondern nach Ratingen wo wir seit Jahren im „Tryp Airport Hotel“ residieren.

Diesmal waren wir für zwei Nächste eingebucht, wollten wir uns doch nicht nur mit unseren treuen Freunden und Stegnachbarn, Angelika und Uli von der „Jasper“ treffen, sondern auch ein Dinner mit Susanne und Thomas aus der Schweiz planen – was lag also näher als den Stress rausnehmen und die Sache entspannt anzugehen?

Gesagt getan – der erste Abend war sehr nett, wir hatten mächtig Spaß und in einem griechischen Lokal die Vorfreude auf die 2020er Saison in Leros ordentlich anheizen können.

Am nächsten Tag hieß es früh raus, wollten wir doch am Puls sein wenn die Pforte zum Himmel – naja zum Seglerhimmel – geöffnet wird.

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Es war das letzte Messewochenende, es war durchaus viel los, aber die Messe war nicht überfüllt…

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So beschlossen wir vier nach einem scheinbar logischen Plan vorzugehen, Sibylle wollte Katamarane ansehen und ich die neue Hallberg-Rassy 40, also zuerst auf in Halle 17. Es galt das Pferd von hinten aufzuzäumen…

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Am Katamaran Stand, genauer dem von Lagoon angekommen, musste man doch etwas anstehen. Den Damen war es nicht zuviel, wir Herren haben uns lieber Expeditionsyachten von Allures, Garcia und Alubat angesehen – naja und die Modelle der Kats 🙂

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Sibylle war begeistert – „da kann man darauf wohnen“ – ach ja? Gut so, seitdem steht die Frage „Haus oder Kat“ im Raum – für mich ernsthaft, für Sibylle weniger. Mal sehen was kommt…

Die Runde entgegengesetzt anzugehen sollte sich als Fehler herausstellen!

Waren wir es bisher gewohnt, die Motorboothallen zügig zu durchgehen und dann die Zubehör-, Reise- und Segelhallen zu durchschlendern, sind wir diesmal umgekehrt vorgegangen. Dies mit der Folge, dass wir uns für die Segelboote, Reise- und Marinaanbieter sowie das Zubehör zuwenig Zeit ließen, dabei auch einiges übersehen haben (sorry „Yacht“, „DSV“, „TO“, „ACI“, etc.), dafür aber in den für uns weniger wichtigen Motorboothallen zuviel Zeit übrig war. Nur die wirklich auffälligen Stücke schafften es sich ins Auge zu drängen…

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Na egal, in der Motorboothalle konnte ich für Gottfried noch Schnäppchen jagen, dieses stellte sich aber als ein weniger besonderes heraus. Da muss das Internet herhalten, da gibt es bessere Angeboote!

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Auch in den weniger wichtigen Tauchhallen gab es eindrucksvolles Zubehör und Spielzeug – alles medienwirksam „gehighlightet“

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OK, ich gebe zu, auch in der Halle der Superyachten hatten wir das ein oder andere „Schifferl“ zu bestaunen – aber glaubt es mir, außer zum Verkauf wollte ich so etwas nicht geschenkt!

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Dies war aber bei Weitem nicht das größte Exponat, ein bisschen mehr ging noch…

Da fand ich doch die sehr kleinen Wasserfahrz…, naja eher Wasserspielzeuge doch viel lustiger – allemal ein Selfie wert 🙂

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So neigte sich die Messe ohne große Highlights zu Ende – es war dennoch schön, hat Lust auf Meer gemacht und letztlich war es auch anstrengend. Dabei lässt sich mal die Frage beantworten wie viel läuft man da eigentlich so?

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14.000 Schritte bedeuten rund 11 – 12km – das Abendessen im „Ratinger Brauhaus“, der gleichen Adresse wie 2019 war also verdient!

Es gab wieder diese lustigen, viel zu kleinen Biere…

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…dazu Deftiges lokales Essen, abgerundet mit einem Salätchen!

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Da hat auch die holde Gattin geschleckt, auch Ihr war der Hunger förmlich anzusehen – ganz klar, das „Ratinger Brauhaus“ ist eine empfehlenswerte Adresse für eine lokale und typische Einkehr!

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So, der Tag war rund es fehlte kaum etwas,  aber bevor wir uns für das Finale von „Ich bin ein Star…“ ins Hotel begeben haben musste noch ein Verdauungsschnaps her.

Was am Vortag der Ouzo für den Griechen war, sollte heute der „Killepitsch“ sein – eine Runde also, bevor der Tag sein Ende fand!

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Und das Ergebnis? Leere Taschen und Tüten?

NEIN! Nach der ersten, etwas enttäuschenden Runde sind wir nochmals durch einige ausgewählte Hallen. Thomas und Susanne haben bei der Kleidung zugeschlagen und nennen jetzt, neben diversen anderen Kleinigkeiten, ebenfalls einen „Rymhart“ Troyer ihr eigen!

Sibylle und ich waren zurückhaltender. Ich habe mir neben einer Weekendbag noch eine LED Lenser Hirnbirn gekauft und es gab die obligatorische „Törns 2020“ – für „Yacht“ Ausgaben hat es diesmal leider nicht gereicht…

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Was ich wirklich sehr bereut habe ist, dass Sanjin von ACI diesmal nicht da war. Ich hätte ihn gerne getroffen und einen Kaffee bei Ihm getrunken. Naja, das holen wir einfach auf Rab nach!

Fazit – es wäre eigentlich nicht notwendig nach Düsseldorf zu fahren. Alles was angeboten wird kann man auch im Internet recherchieren.

Das Flair aber und die Möglichkeit Freunde und Gleichgesinnte zu treffen, das bekommst Du im Internet nicht. Daher werden wir wohl auch 2021 wieder in Düsseldorf eintreffen.

Nach der Messe ist vor der Messe 🙂

In diesem Sinne, bis bald und liebe Grüße von der „Nessaja“ Crew!

The Same Procedure as Every Year…

…und damit meine ich nicht den sich unweigerlich nähernden Jahreswechsel!

Es geht einmal mehr um unser stetiges Thema „Kroatien oder Griechenland“ oder kurz „HR vs. GR“.

Wir merken natürlich, dass Familie und Freunde schon mit den Augen rollen wenn das Thema bei lockeren Unterhaltungen auf den Tisch kommt. Guter Rat ist nicht mehr gefragt, die PRO und CONTRA sind bekannt, durchdiskutiert, analysiert und auch mehrfach priorisiert worden.

Dennoch, wir haben ein-, zweimal im Jahr Zweifel, ob es eine gute Entscheidung ist Nessaja in Griechenland zu haben, beschränken sich unsere Möglichkeiten doch nur auf die zweimal drei Wochen Urlaub.

Naja, es kam wie es kommen musste…

Weihnachten war vorbei, das Fest lag achteraus und es stand noch Urlaub im Kalender. Silvester sollte diesmal zuhause verbracht werden, was lag also näher als drei Tage Kroatien anzusetzen – zu einer Zeit in der wir dieses uns so bekannte Land ohnehin so sehr mögen!

Am 28.12. haben wir Sternchen flott gemacht und sind um 0400 aufgebrochen, wollten wir doch vor den skifahrenden Massen die Tauernregion durchfahren haben. Ziel war die Insel Cres, hier die ansässige ACI Marina.

Die Fahrt hat gut geklappt, so waren wir schon am frühen Vormittag in Opatija und haben im Vorbeifahren die für jedoch uninteressante ACI Marina Icici angesehen und uns dort mit einem mediterranen Cappuccino auf die Tage eingestimmt…

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Der Wettergott war uns hold, es schien über die gesamten drei Tage die Sonne. Die Temperaturen waren aber, besonders dort wo der Wind seinen Weg fand, eher winterlich.

Von hier aus haben wir die Anlegestelle der „Jadrolinja“ Fähre angefahren und waren überrascht, dass sich auch an einem Wintersamstag eine kleine Kolonne gebildet hatte. Wir waren ziemlich weit vorne, kein Grund zur Sorge also, das Schiff jedoch war vor dem Ablegen voll bis auf den letzten Platz.

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Die Überfahrt selber dauert nur etwa 20 Minuten, trotzdem waren wir nachdenklich, wie würde es hier wohl im Sommer, in der Saison, zugehen?

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Der Besuch der ACI Marina Cres war sehr positiv – sehr freundlicher Service, eine sehr schöne und gepflegte Anlage und letztlich ein gutes Angebot für die Saison 2020 / 2021 – wir begannen zu grübeln während wir einen weiteren Cappuccino auf dem Stadtplatz geschlürft haben.

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Eine kleine Anekdote gefällig? Während wir uns die Beine vertreten haben und über die Stege der Cres Marina geschlendert sind, haben wir eine Bavaria 390 Lagoon gesehen. Das Schiff kam mir, wegen seiner speziellen Badeplattform, bekannt vor – ich habe mich aber nicht zu auffällig verhalten wollen, der Eigner war anwesend und hat am Schiff gewerkelt.

Auf einmal höre ich in breitestem Schwäbisch „…bisch Du ned der Sailingmoments?“ Ähhh, ja, und wer bist Du? Es war Stefan der mich über diesem Blog kontaktiert hatte als er eine Bav suchte, wir hatten bisher geschrieben und telefoniert, jetzt also treffen wir uns hier in Cres.

Er hatte sich für dieses Schiff, eine wirklich gepflegte und sehr gut ausgestattete Lagoon entschieden welche mir bereits in Veruda aufgefallen war – die „Nono“ welche Ihr auch in der Rubrik „Bavaria 390 Lagoon – Schiffe anderer Eigner“ finden könnt! Die Seglerwelt ist klein!!!

Wir mussten nach einem kurzen Schwätzchen weiter,  es war Zeit Richtung Hotel zu fahren und die passende Fähre zu erwischen, die Sonne stand inzwischen schon recht tief…

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Übergesetzt ans istrische Festland haben wir uns schnurstracks auf den Weg nach Rovinj gemacht wo unser Hotel bereits gebucht war – die Dunkelheit bricht hier recht früh herein, die Stimmung war aber super…

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Unser Hotel war sehr zentral gelegen, wir hatten daher keinen weiten Fußweg um noch ein wenig durch die Stadt zu bummeln bevor wir uns ein Restaurant zum Essen gesucht haben.

Auch hier war die Stimmung sehr speziell, es war alles noch weihnachtlich dekoriert und man merkte, dass die Menschen hier, Touristen und Einheimische, auf Silvester warten.

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Die Stadt selber versprüht einen sehr speziellen Charme, wir mögen das sehr, eingemummelt durch die fast leeren Gassen zu schlendern – kein Vergleich zum Sommer!

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Neuer Tag, neues Glück! Die Morgensonne lässt die Kirche in einem besonderen Licht erstrahlen.

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Heute war zwar Sonntag, wir haben uns aber trotzdem vorgenommen die uns empfohlenen Häfen und Marinas entlang der istrischen Küste abzuklappern. Es kamen nur Marinas in Frage welche uns entweder bereits ein Angebot gemacht hatten oder von Freunden empfohlen wurden. Natürlich kannten wir die heutigen Ziele und waren in der Vergangenheit eher erfolglos – aber es kann sich ja etwas ändern…

Erstes Ziel – ACI Pomer und die gegenüberliegende Marina in Medulin, beides an der Premantura Bucht im Süden Istriens gelegen.

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Es war komisch, Pomer war lang in unserer Top 5 Liste, diesmal hat uns die Lage in der sehr touristischen Bucht nicht mehr angesprochen. Pomer ist raus, dort wollen wir nicht hin. Gleiches galt damit für Medulin, trotzdem haben wir uns die recht neue, kleine Marina angesehen, unsere Meinung wurde nicht beeinflusst.

Wir trauten unseren Augen kaum – hatten wir uns verlaufen? Oder ist die Liebe zu Griechenland inzwischen so groß, dass wir halluzinieren???

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In Medulin steht eine Windmühle welchen den griechischen Vettern in Nichts nachsteht!

 

Ich will es etwas abkürzen, es folgten der Sporthafen Bunarina gegenüber der Marina Veruda welcher aber wegen der fehlenden Infrastruktur nicht in Frage kommen würde. Danach sind wir nach Vrsar gefahren, wo nach Angaben einer Freundin ggf. ein, zwei Plätze frei sein könnten. In Vrsar stehe ich schon seit 15 Jahren auf der Warteliste, diesmal war die Absage aber noch klarer – „…im Jahr 2020 haben wir sicher keinen Platz frei!“ Sehr höflich aber auch ganz klar kommuniziert, Danke für´s Gespräch!

Da wir jetzt etwas Zeit hatten, war uns nach einem „Sundowner“ (am 29.12. 🙂 ) welchen wir an der Riva von Porec einnehmen wollten – gesagt, getan!

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Porec war aus meiner Sicht überraschend voll, auch hier ein emsiges Treiben und ein Warten auf den Silvestertag. In zweiter Reihe jedoch, etwas abseits von den sehr nett drapierten Buden rund um die Eislaufbahn (ja, richtig gelesen – sowohl Porec als auch Rovinj hatten mitten in der Stadt eine Eislaufbahn angelegt), also abseits dieser Hot-Spots war die Stadt sehr einladend und charmant.

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Hier haben wir uns bis zum Sonnenuntergang herumgetrieben. Unser Zentralplanet hat beim Eintauchen in das Meer wieder für beeindruckende Stimmungsmomente gesorgt.

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Herumlaufen macht hungrig! Nur ein paar Tage war es her, dass mein Sohn mir einen Floh ins Ohr gesetzt hatte – bei Ihm gab es zu Weihnachten Trüffelnudeln. Kann man etwas passender formulieren „Penne Tartufo“.

Da wir in Istrien sowieso immer ins „More“ in Funtana gehen und dort die Familie Ipsa besuchen, war auch diesmal der Tisch bereits reserviert. Ich war mir sicher, dass Nudeln mit Trüffel auf der Karte stehen würden, ist die Gegend rund um Tar doch bekannt für die teuren Knollen aus dem Erdreich!

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Ein Gedicht!

Es folgten der Seebarsch aus der Salzkruste und – what else – Palatschinken Chateau, also mit Weinschaum.

Ich war zufrieden, es ging zurück nach Rovinj ins Hotel – der nächste Tag kann kommen!

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Wieder ein Traumtag!

Wir wollten noch die Gelegenheit nutzen die nagelneue Luxusmarina ACI Rovinj anzusehen, das haben wir umgehend verwirklicht, waren die Stege doch nur einen Steinwurf vom Hotel entfernt.

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Die Marina ist ein Traum aber nur spärlich belegt – ob es wohl daran liegt, dass der Preis für unser Boot hier fünfstellig wäre und damit doppelt so teuer wie in Cres???

Ich kann nur spekulieren, für mich ist es allemal einen Besuch wert, Dauerlieger möchte ich hier jedoch nicht sein, es wäre mir zu mondän. Immerhin kann man den SPA Bereich des Fünfsterne Hotels mit benutzen – für einen Obolus von 91.- pro Tag und Person. EURO, nicht Kuna!!!

Was folgte?

Wir fuhren direkt zur ACI Umag wo wir sehr herzlich empfangen wurden. Hier haben wir uns umgesehen und erkannt, dass die günstige Marina schon etwas abgewirtschaftet war. Auch das Umfeld war wenig einladend. Vielleicht sind wir etwas wählerisch geworden, was angesichts der Jahresgebühren von 5.000.- bis 6.000.- € aber auch statthaft ist.

Von hier sind wir nach Izola / SLO ins Gust gefahren. Diese Pizzeria mag ich, hier war Zeit zum Nachdenken. Ist Kroatien eine Option?

Die einzige Marina welche überzeugt hat war ACI Cres. In ACI Supetarska Draga haben wir auch eine Option. Wollen wir das noch? Wollen wir die Fährpassagen? Wollen wir eigentlich wirklich am Wochenende hierher fahren? Wir haben gespürt, dass die Fahrerei, und sei es nur nach Istrien, uns mehr ausmacht als noch vor zehn Jahren, es bleiben viele wertvolle Stunden Freizeit auf der Autobahn…

Der Beschluss steht – wir lieben Kroatien, wir werden auch wieder hierher kommen um Freunde zu besuchen oder ein Winterwochenende abzuhängen.

NESSAJA aber, die bleibt in Griechenland! Die Evros Marina in Leros ist bis 10/2020 bezahlt und ich gehe davon aus, dass wir mindestens ein Jahr dranhängen.

Next Steps? Die „boot“ in Düsseldorf (letztes WE) – seid gespannt und bleibt dran…

Grüße von der Nessaja Crew

As Time Goes By…

…wie die Zeit vergeht!

Oder, um es mit unserem Kaiser zu sagen – „ja ist denn scho´ wieder Weihnachten?“

Ja, es ist wieder Weihnachten, wieder liegt eine Segelsaison im Kielwasser. Diesmal eine abwechslungsreiche, gar nicht negative, wenn auch eine mit wenig Tagen unter Segeln.

Das soll sich bessern…

Wir sind fleißig am planen für 2020, wie immer steht Kroatien auf dem Prüfstand und wir werden die Marinas Umag, Cres und Rab daher zwischen Weihnachten und Neujahr besuchen.

Natürlich ziehen wir auch in Erwägung im Jahr 2020 in Griechenland zu bleiben, daher beschäftigen wir uns schon etwas mit der Törnplanung für den Urlaub im Mai und den im September. Wieder werden wir Gäste erwarten, im Mai kommen uns Franzi und Mickey besuchen…

Naja, und Ende Januar natürlich wieder die „boot“. Wir haben uns jetzt schon mit Freunden verabredet und freuen uns ganz arg – es bleibt also spannend.

Für 2019 erwarte ich keine Neuigkeiten mehr – mir bleibt also nur „DANKE“ zu sagen, für Euer Interesse und für die vielen netten Kommentare.

Christmas Card

Die Crew der Nessaja wünscht allen Followern des „sailingmoments“ Blogs besinnliche Festtage, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2020.

Wir freuen uns, die Geschichten rund um die Reisen mit unserer Nessaja auch weiterhin mit Euch teilen zu dürfen…

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